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Produkte für biologisches Gärtnern

Auf gute Nachbarschaft

Mischkultur

Schon unsere Großmütter wussten, dass Ordnung das halbe Leben ist – auch im Garten. Doch dass manchmal Kraut und Rüben auch ihren Reiz und Sinn haben, beweist die seit Generationen überlieferte Kultur unterschiedlicher Vegetationszeiten und des geplanten Durcheinanders.


In der Mischkultur

  • wächst frühreifes Gemüse neben Spätentwicklern
  • schützen Tiefwurzler ihre flachwachsenden Nachbarn
  • teilen sich üppige und schlanke Gewächse den Platz

Fruchtfolge

Bei diesem geplanten Anbaurhythmus spielt die zeitliche Komponente die erste (Garten-) Geige. Basierend auf dem Wissen, dass verschiedene Pflanzen dem Boden unterschiedliche Nährstoffe entziehen und dafür Wurzelausscheidungen zurücklassen, baut die Fruchtfolge auf – wie der Name schon sagt – geeignete „Nachfolger“.


In der Fruchtfolge

  • wachsen nach Starkzehrern, Mittelzehrer und wiederum danach Schwachzehrer, bevor das Beet ein Jahr ruhen und sich bei einer Gründüngung erholen darf
  • folgen Flachwurzler den Tiefwurzlern und wurzelarme den wurzelreichen Pflanzen
  • wechseln einander Humuszehrer und Humusmehrer sowie Stickstoffmehrer und Stickstoffzehrer ab
  • werden Blattfrüchte vor oder nach Halmfrüchten eingeplant

 

 

Wie auch bei uns Menschen, haben Pflanzen unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse. Während die einen mit sehr wenig auskommen, sind die anderen umso anspruchsvoller. Um keine Wünsche offen zu lassen, finden Sie hier eine Übersicht der gängigsten Gemüsearten und ihre bedarfsgerechten Ausprägungen.

Starkzehrer

Starkzehrer

  • alle Kohlarten
  • Gurken
  • Kartoffeln
  • Lauch
  • Sellerie
  • Zucchini
  • Kürbis
  • Tomaten
Mittelzehrer

Mittelzehrer

  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Karotten
  • Salate
  • Spinat
  • Paprika
  • Radieschen
  • Kohlrabi
Schwachzehrer

Schwachzehrer

  • Bohnen
  • Erbsen
  • Kräuter