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Florissa - BLOG

Willkommen beim Florissa-BLOG! Seit Juli 2018 finden Sie hier verschiedene Artikel zu interessanten Garten-Themen, aktuelle Tipps, Insider-Wissen und Fachbeiträge von den Florissa-Experten. Viel Spaß beim Lesen!
BLOG 7 - Den Garten winterfest machen

Die Sorgsam gehegten und gepflegten Pflanzen gut durch den Winter bringen…
… das ist das Ziel. Der Herbst ist da und die Tage werden kürzer und die Nächte deutlich länger und kälter. Die Vegetation im Garten schaltet schön langsam auf Sparflamme und spätestens jetzt ist die Zeit den Garten winterfest zu machen. Damit unsere grüne Oase im nächsten Frühjahr wieder in aller Pracht zum Leben erwachen kann sind ein paar wichtige Vorbereitungen zu treffen.

> HERBST - CHECKLISTE

Herbstlaub einsammeln – der beste Zeitpunkt ist beim ersten Frost, dann fallen die meisten Blätter von den Bäumen und man muss nicht so oft zusammenkehren. Auch die Dachrinne sollte gesäubert werden, damit sie nicht verstopft. Der Rasen will auch vom Herbstlaub befreit werden, damit im Frühjahr keine braunen, kahlen Stellen zurückbleiben.

Auf den Beeten darf das Laub liegen bleiben, es bietet einen natürlichen Schutz vor Frost. Das gesammelte Laub eignet sich für den Kompost oder als wertvolle Zwischenschicht beim Anlegen eines Hochbeetes. Unbedingt sollte auch ein Laubhaufen an einer wenig genutzten, ruhigen Stelle im Garten liegen bleiben – das freut die Igel besonders!

Florissa-Tipp:
Laub vom Walnussbaum enthält viel Gerbsäure und eignet sich daher nicht für den Kompost – es wirkt eher wachstumshemmend. Wenn man es doch nutzen will, gibt man es auf einem Extra-Kompost, das daraus gewonnene Substrat eignet sich für Moorbeet-Pflanzen.

Herbstschnitt – Sträucher und Bäume sollte man im Herbst zurückschneiden, damit sie im Frühling mehr Kraft für den Austrieb haben. Außerdem sorgt ein Rückschnitt für kräftiges Wachstum junger Triebe. Es werden alle kranken, abgestorbenen und wildwachsenden Äste möglichst nahe am Baumstamm entfernt. Zu lange Äste kürzt man am besten direkt über einem jungen Trieb. Diese Wunden müssen versorgt werden, damit keine Krankheiten und Schädlinge ins Gehölz eindringen können. Der Florissa Wundbalsam beschleunigt die Wundheilung und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit. Zum Schutz der Rinde trägt man am Baumstamm natürlichen Weißanstrich auf, dieser ist elastisch und schützt vor Frostschäden an Bäumen und Sträuchern.  

Hecken bekommen einen Formschnitt, sie sollten kleiner und dünner beschnitten werden und natürlich kranke oder beschädigte Äste komplett entfernen.

Pflanzen im Wintermantel – nicht alle Blumen, Sträucher & Bäumchen sind winterhart. Beete am besten mit Laub oder Reisig abdecken. Als besonderer Schutz eignet sich eine Schicht Gartenfaser – diese schützt vor Austrocknung, unterdrückt Unkraut und bewahrt – im Gegensatz zu Rindenmulch - den Stickstoff im Boden und wirkt als optimaler Bodenverbesserer als perfekte Basis für das Frühjahr.

Kübelpflanzen am besten nach drinnen an einen kühlen, dunklen Ort (Keller) stellen. Die Pflanzen die draussen bleiben, müssen gut eingepackt werden. Krone mit Vlies umwickeln, Topf mit Leinen umwickeln und den Kübel auf eine Holz- oder Styroporplatte stellen.

Gartengeräte säubern & pflegen – die praktischen Gartenhelfer wie Rasenmäher, Gartenschlauch und Co werden gereinigt und wenn nötig gewartet. Damit sie in der nächsten Gartensaison wieder ihre Dienste leisten, sollten diese natürlich auch am besten in der Gartenhütte, Garage oder im Keller überwintern.

Gartenmöbel und Deko – bleiben am längsten schön, wenn sie ebenfalls im geschützten Winterquartier lagern dürfen.

Zwetschken im Korb
BLOG 6 - Einmachzeit

Die Früchte des Spätsommers – es geht ans Eingemachte
In Hülle und Fülle beschenkt uns der Spätsommer mit Obst und Beeren: Egal ob aus dem eigenen Garten oder wild gewachsen. Ein Stückchen Sommer sollten Sie sich in Gläsern konservieren um an kalten Wintertagen Sonnenschein zu schmecken. Einmachen ist die Devise. Wir haben ein paar Tipps für eingemachte Genüsse.

Zwetschgen, Äpfel, Preiselbeer oder Hagebutten. Bis in den Herbst hinein können wir uns die gesündesten Früchte holen und genießen. Nach so einem reichen Obstsommer wie in diesem Jahr kann vieles nicht sofort genascht werden. Es geht ans Einmachen.

Marmelade – Der Klassiker
Der Klassiker um die süße Seite des Lebens in Gläser zu packen ist eine Marmelade einkochen. Dazu wird, um die Früchte lange haltbar zu machen, Zucker verwendet. Die wohl einfachste Möglichkeit ist sich Gelierzucker zu besorgen. Da ist schon alles an Geliermittel und Zitronensäure drinnen, was es für eine Frühstücksmarmelade benötigt. Oft wird aber auch mit Zucker und Pektin, dem natürlichen Geliermittel der Früchte, gearbeitet. Mit oder ohne Stückchen ist dann eine individuelle Frage denn wer keine Früchtchen am Brot mag kocht die Früchte auf, passiert alles und kocht die Flüssigkeit dann mit Gelierzucker zu einem Fruchtgelee. Versuchen Sie doch auch einmal spannende Kombinationen wie Zwetschge-Vanille oder holen sie sich alte Sorten wie die Mirabelle aufs Brot.

Fruchtmus - Einkochen ohne Zucker
Der Trend geht immer mehr zu natürlichem Haltbarmachen ohne Zucker hin. Bedeutet, dass man sich für das Konservieren die Eigenschaften des im Obst enthaltenen Fruchtzuckers zu Nutze macht. Das ist auch eine der ältesten Arten des Haltbarmachens, die aber Zeit benötigt. Das beste Beispiel ist die Powidlmarmelade die traditionell mit Zwetschgen gemacht wird. Dazu werden die Früchte entkernt, gibt sie in einen Topf und kocht diese stundenlang zu einem dicken Mus. Wichtig ist aber das stetige Rühren, damit die Masse nicht anbrennt. Erst wenn die Powidl nicht mehr vom Löffel tropft ist alles fertig.

Florissa Tipp:
Am besten Sie verwenden sehr reifes Obst für diese Einmachart damit ein herrlich süßer Brotaufstrich daraus wird.

Sirup einkochen – Genuss im Trinkglas
Kinder lieben Fruchtsirup und bei Erwachsenen kann schon mal ein Schuss im Prosecco-Glas als i-Tüpfelchen landen. Vor allem Beeren eignen sich hervorragend dafür. Ein wildes Früchtchen, dass auch noch richtig gesund ist, ist zum Beispiel die Holunderbeere. Schwarz und saftig hängt diese an den Dolden des Strauches aber Achtung: Bitte nicht roh verzerren. Es befinden sich leichte Giftstoffe in den Beeren, die aber beim Erhitzen mit mindestens 80 Grad verschwinden. Schonendes Erhitzen ist wichtig, damit nicht alles von den wertvollen Inhaltsstoffen wie dem Vitamin C verschwindet. Wer einen Saft aus den Holunderbeeren machen möchte, kann zu unserem Fräulein Grün am Blog schauen. Sie verrät, wie aus dem Saft ein Sirup wird und auch welche weiteren Möglichkeiten es in der Erkältungszeit mit der Beere gibt.

Am einfachsten und gesündesten produziert man einen Beerensirup mit einem Dampfentsafter. Da werden durch den heißen Wasserdampf die Früchte entsaftet. Bei einem integrierten Schlauch fließt schlussendlich das heiße Gut heraus. Wer keinen Dampfentsafter besitzt, kocht in einem großen Topf die Beeren auf. Solange, bis sich genügend Flüssigkeit bildet. Dann wird alles durch ein Tuch passiert. Zur übriggebliebenen Flüssigkeit kommt noch Zucker hinzu, alles im Topf erwärmen, damit der Zucker sich löst und schön ist der Sirup fertig. Wenn Sie ohne Zucker arbeiten dann ist der reine Saft nur kurze Zeit haltbar. Aber solche Köstlichkeiten wollen ja sowieso schnell getrunken werden.

Kompott – Der tolle Nachtisch
Wer gerne große Fruchtstücke liebt, der greift zum süßen Kompott. Hier wird Obst wie Birnen, Zwetschgen oder auch Äpfel mit Wasser und Zucker sanft gegart bis es weich ist. Gewürze wie Zimt oder Nelken verfeinern den Geschmack. Das Kompott kann kalt oder warm serviert werden. Es muss aber nicht immer nur als Dessert gereicht werden auch zu Wildgerichten macht sich zum Beispiel ein Birnenkompott sehr gut. Versuchen Sie auch mal die Früchte in Wein weich zu kochen und mit Gewürzen zu verfeinern. Ein kulinarisches Gustostückerl.

Die Florissa Einmach-Tipps
Bevor es nun ans Eingemachte geht, haben wir noch ein paar Vorbereitungstipps für Sie, damit alles schmeckt und lange haltbar ist.

  • Verwenden Sie saubere Früchte und schneiden Sie unschöne Stellen großzügig weg.
  • Sterilisieren Sie Ihre Gläser damit keine Keime und Bakterien ihr wertvolles Gut zum Schimmeln bringen. Entweder mit heißem Wasser ausspülen oder im Backrohr bei 100 Grad 10 Minuten stehen lassen. Vorsicht heiß!
  • Befeuchten Sie ein Geschirrtuch, stellen Sie die sterilen Gläser darauf und füllen Sie erst dann alles ab damit die Gläser nicht zerspringen.
  • Ein Einfülltrichter hilft beim sauberen Arbeiten.
  • Ist alles abgefüllt, verschließen Sie die Gläser gut mit den ebenfalls sterilen Deckeln und stellen sie diese auf den Kopf. So bleibt alles schön lange haltbar.
BLOG 5 - Für Alles ist ein Kraut gewachsen ...

Ihr eigener Kräuterbuschen 

Der 15. August, Maria Himmelfahrt, ein Feiertag. Aber vor allem auch der Tag, wo unsere regionalen Kräuter ihre größte Kraft besitzen, in vielen österreichischen Orten Kräuterbuschen gebunden werden und nach der Kräuterweihe Familie, Haus und Hof beschützen sollen.

Auch wenn die Kräuterweihe dem ersten Anschein nach ein christlicher Brauch ist, geht diese Tradition viel weiter, in die Zeit der Kelten zurück. Aber bis heute hat sich dieser besondere Kräutertag gehalten. So werden also einen Tag vor dem 15. August regionale Kräuter gesammelt und zu einem schönen Strauß gebunden. Wie viele Kräuter es sind, ist ganz unterschiedlich es wird aber darauf geachtet, dass es 7, 9, 12, 72 … auf jeden Fall eine Zahl, die in der katholischen Kirche eine mystische Bedeutung hat.

Kräuter zu Maria Himmelfahrt

Die Natur bietet uns mit ihren vielfältigen Pflanzen eine große Anzahl an Kräutern, die in den Strauß gehören. Hier nur ein paar wenige, die Sie vielleicht bereits kennen:

  • Königskerze
  • Kamille
  • Schafgarbe
  • Rose
  • Ringelblume
  • Johanniskraut

Jede der Pflanzen hat auch immer eine symbolische Bedeutung so wie z.B. die Königskerze, die sich meist in der Mitte des Kräuterbuschens findet und als Herzstück Kraft, Stärke und auch Schutz symbolisiert. Oder die Rose, die für die Heilige Maria steht.

Aber auch für viele weitere Themen stehen die Kräuter im Buschen.

  • Gesundheit: Sonnenblume, Malve, Majoran
  • Guter Schlaf: Rosmarin, Holunder, Baldrian
  • Liebe: Johanniskraut, Ringelblume, Mädesüß

Soweit nur ein kleiner Auszug aus der alten Tradition.

Die Verwendung des Kräuterbuschens

Am 15. August wird der gebundene Kräuterstrauß mit seinen vielen tollen Blumen und Pflanzen traditionell geweiht. Danach wird er zum Trocknen aufgehängt und da es sich bei den verwendeten Pflanzen ja auch um viele Heilkräuter handelt, werden diese dann im Winter bei Beschwerden als z. B.  Tee oder auch zum Räuchern verwendet.

Ihre persönlichen Kräuterbuschen binden

Wenn Sie einen Garten besitzen, dann finden sich dort bestimmt auch viele Kräuter und Blumen, die in Ihren eigenen Kräuterbuschen passen können. Sie müssen sich dabei nicht an alte Traditionen halten. Selbst das bewusste Sammeln der Pflanzen und das anschließende Binden zu einem Buschen ist eine so schöne Arbeit, die Ihnen bestimmt viel Freude bereiten wird. Auch die klassischen Küchenkräuter vom Fensterbrett wie Basilikum, Thymian oder Rosmarin oder auch der Lavendel passen perfekt in den persönlichen Strauß.

Unser Tipp: Falls Sie wirklich eine Königskerze finden, legen Sie diese als erstes auf einen Tisch und drapieren Sie darauf die restlichen Blumen. Anschließend alles mit einem Bindfaden zusammenbinden und schon ist Ihr erster persönlicher Kräuterbuschen gebunden.

Sollten Sie zum Beispiel nur Küchenkräuter verwendet haben, können sie den getrockneten Strauß jedesmal als wunderbare Würze verwenden, in dem Sie ein wenig von den Kräutern abreiben.

Für einen schönen Kräutergarten und gesunde Küchenkräuter im Topf empfehlen wir Ihnen Florissa Aussaat- und Kräutererde - natürlich torffrei - und den Kräuter- und Jungpflanzendünger (500 ml) oder den Hochbeet-Dünger (1 kg), wenns etwas mehr sein darf.

 

BLOG 4 - Zauberhafter Lavendel

Für ein langes Leben in Ihrem Garten

Bis zu 30 Jahre alt kann ein Lavendelstrauch bei richtiger Handhabung und Pflege werden. Das mediterrane Gewächs, dass kilometerlange Felder in der Provence ziert, ist längst schon zu einem auch für uns heimischen Kraut geworden. Wir haben ein paar Tipps & Tricks für Sie, damit ihr wohlig duftender Strauch Ihnen auf Balkon, Terrasse oder Garten lange Freude bereitet.

Dieser Duft, diese Farbe und diese unzähligen Verwendungsmöglichkeiten. Wenn Sie sich für den Lavendel entschieden haben, dann freuen Sie sich über eine Pflanze, die sowohl für Gesundheit, Kosmetik als auch die Küche eingesetzt werden kann. Zuvor muss sich der Lavendel bei Ihnen wohlfühlen um viele seiner blau bis lila blühenden Blüten zu bekommen.

Pflege & Schnitt des Lavendel

Lavendel liebt es sonnig und braucht nur wenig Wasser. In der Sommerhitze kann der Speik, wie der Lavendel auch genannt wird, viel von seinem ätherischen Öl bilden. Daher vermeiden Sie unbedingt Staunässe, denn das würde seine Wurzeln zum Faulen bringen. Der anspruchslose Lavendel liebt kalkhaltige Böden und sollte nur mäßig gedüngt werden. Was viele nicht wissen: Schneiden Sie den Lavendel zweimal jährlich zurück, sonst wächst er zu einem knorrigen Gewächs heran.

1. Schnitt: Nach dem letzten Frost im Frühling

2. Schnitt: Unmittelbar nach der Blüte zwischen Juli und August 

Oft ist genau der zweite Schnitt – die Pflanze verträgt einen starken Rückschnitt - die Hürde für viele Lavendelfreunde. Aber genau da können Sie dann die abgeschnittenen Blüten zu einem schönen Strauß fürs Trocknen zusammenbinden oder die Blüten in so vielen tollen Rezepten weiterverarbeiten.

Der mediterrane Liebling auf Balkon und Terrasse

Auch in einem Terracottatopf macht sich das Kraut wunderbar. Geben Sie dem Lavendel hier aber genügend Platz, damit sich die Wurzeln schön entfalten können. In den Topf gehören am Boden als Drainage ein paar Tonscherben und neben Erde auch ein wenig Sand und Kies. Auch hier gilt es, unbedingt Staunässe zu vermeiden. Wer seine Pflanzen liebt der gießt. Aber bitte beim Lavendel nur dann, wenn die Erde trocken ist. Geben Sie ihrer Pflanze im Topf auch 2-3 mal im Jahr eine gute Portion Nährstoffe, wie den Spezialdünger für Hortensien und Lavendel.

Florissa Tipp: Lavendel vermehren

Mühelos und ohne großen Aufwand lässt sich der Lavendel im Frühling vermehren. Schneiden Sie einen Zweig vom Lavendel ab und entfernen Sie die Blätter am unteren Ende. Dieser Steckling wird dann ca. zehn Zentimeter tief in einen Topf mit Anzuchterde gepflanzt. Damit eine gute Luftfeuchtigkeit gesichert ist, stülpen Sie eine Klarsichtfolie über den Topf – das wirkt wie ein Gewächshaus. Den Topf stellen sie an einen warmen Ort aber nicht in die pralle Sonne. Im Sommer können Sie dann den Steckling, der zahlreiche Wurzeln gebildet hat, umtopfen oder in das Gartenbeet pflanzen.

Richtiges Sammeln und Trocknen

Beim Rückschnitt des Lippenblütlers halten Sie ein wunderbares Kraut in den Händen. Für manche Rezepte brauchen Sie die getrockneten Blüten. Die beste Zeit um inhaltsstoffreiche Blüten zu erhalten ist trockenes Wetter. Auch die Pflanze sollte nicht nass sein, also kein Morgentau oder nach einer regenreichen Nacht, damit sich auch kein Schimmel bildet. Sammeln Sie am besten,  wenn sich noch nicht alle Blüten geöffnet haben. Schneiden Sie die Stängel 10-15 Zentimeter unter der Blüte ab, binden diese zu einem Büschel und hängen es kopfüber an einen schattigen und zugigen Ort auf. Sobald die Blüten richtig staubtrocken sind (ca. 10 Tage) können Sie das getrocknete Kraut verwenden oder aufbewahren. Idealerweise an einem dunklen Ort, in einem dunklen Gefäß, Papiertüte oder Pappschachtel. Kein Plastik oder Metall.

Anwendungen Lavendel

Schon in der Naturheilkunde wird der Lavendel aufgrund seines hohen ätherischen Öl-Gehalts auf vielfache Art und Weise eingesetzt. Man sagt er wirke bei:

• Verbrennungen

• Insektenstichen

• Krämpfen

Und auch als beruhigendes Mittel in z.B. Lavendelsäckchen unter dem Kopfpolster unterstützt das Kraut das Einschlafen.

So ein Lavendelsäckchen kann auch in den Kleiderkasten gehängt werden um Motten und Ungeziefer zu vertreiben.

In der Kosmetik ist natürlich zum einen der Duft sein Einsatzgrund. So wie dieser beruhigend auf unseren Körper wirkt, wirkt der Lavendel auch auf unsere Haut. Fette, unreine und zu Pickel neigende Haut profitiert sehr von der mediterranen Pflanze. In der Naturkosmetik wird gerne das ätherische Lavendöl verwendet. Eines der wenigen ätherischen Öle, dass pur auf die Haut aufgetragen werden kann. Versuchen Sie doch dieses einfache Rezept für eine beruhigende Gesichtsmaske:

Zutaten Lavendelöl Gesichtsmaske

• 2 EL Heilerde

• 5 Tropfen ätherisches Lavendelöl fein

Die Heilerde wird mit etwas Wasser und dem Lavendelöl zu einem Brei angerührt und als Maske auf das Gesicht aufgetragen. Dort 15 Minuten einwirken lassen und danach sanft mit lauwarmen Wasser abspülen.

Lavendel als Küchenkraut

Der Geschmack von Lavendel ist bei uns noch nicht so weit verbreitet wie z.B. in seiner Heimat Frankreich. Aber nutzen Sie dieses wohlduftende Kraut zum verfeinern und würzen von Gerichten. Aber sparsam, denn schon wenige Blüten haben einen intensiven Geschmack. Die frischen geernteten Blüten können Sie aber auch gleich zu einem blauen Blütenzucker verarbeiten. Der Hingucker auf jedem Dessert

Zutaten Blütenzucker

• 5 EL Zucker

• 1-2 EL frische Lavendelblüten 

Die frischen Blüten werden mit dem Zucker in einem Mörser oder einer Küchenmaschine zerkleinert und vermixt. Dabei nimmt der Zucker auch eine leicht lila Farbe an. Ist alles gut vermischt, wird der nun feuchte Lavendelzucker auf einem Backblech dünn zum Trocknen ausgebreitet. Nach 24 Stunden, den Zucker zerkleinern und abfüllen. Passt wunderbar über Vanilleeis.

Oder legen Sie doch auch ein paar frische Lavendelstängel in Essig ein. Sieht hübsch aus und verfeinert jeden Salat.

Sie sehen, wie vielfältig diese großartige Garten- und Balkonpflanze einsetzbar ist, wenn man ein paar kleine Tipps verfolgt. 

Damit auch ihre anderen Pflanzenlieblinge kräftig und gesund wachsen, denke sie an eine aktive Unterstützung mit den Florissa Mikroorganismen

Broschüre Pflanzen-Apotheke
BLOG 3 - Kräuterkraft für den eigenen Garten

Die Pflanzen-Apotheke von Florissa

Gegen jedes Wehwehchen ist ein Kraut gewachsen. Was für uns Menschen zutrifft, stimmt schon längst für die Pflanzen in unserem Garten, auf der Terrasse und dem Balkon. Wir würden sogar sagen: „Für gesunde Pflanzen ist mehr als nur ein Kraut gewachsen“. Der beste Beweis ist die Florissa Pflanzen-Apotheke.

Das was unsere Großeltern und Ur-Großeltern immer schon gewusst haben wird durch Florissa wiederbelebt. Brennnessel, Schachtelhalm, Knoblauch oder Thymian. Diese Kräuter sind Lebenselixier und Schutz in einem. Schon in alten Bauerngärten wurde z.B. mit dem brennenden Kraut eine Brennnessel-Jauche angerührt. Mehr dazu nachlesen können Sie auf dem Blog von Fräulein Grün. Heutzutage fehlt uns meist die Zeit und die toleranten Nachbarn, die diesen Duft vertragen, um eine Jauche selbst anzurühren. Verzichten müssen Sie auf dieses natürliche Stärkungsmittel nicht.

Natürlicher Pflanzenschutz in Sprühform

Vorbeugen ist besser als heilen. Sorgen Sie dafür, dass ihre Pflanzen von Beginn an eine extra-starke Abwehrkraft aufbauen. Wir haben die Kraft der Natur in die Florissa Natur-Apotheke-Produkte gebracht. Einfach zu handhaben enthalten die biologischen Pflanzenstärkungsmittel alle Nähr- und Wirkstoffe 

• zur Förderung der pflanzeneigenen Abwehrkräfte

• zur positiven Beeinflussung der Bodenstruktur

• zur Aktivierung der guten Bakterien und Pilzen die in Symbiose mit der Pflanze leben

• zur Entgiftung der Pflanze und des Bodens

Naturmittel aus Großmutters Nähkästchen

Es klingt wie das Gartengeheimnis aus Omas Ratgeber. „Setze auf Kräuter wie Brennnessel, Thymian, Schachtelhalm, Wacholder oder Knoblauch.“ Diese Extrakte haben wir in das neue Zeitalter gebracht. Der Trend geht zum biologischen Gärtnern und mit diesen natürlichen Produkten werden die Pflanzen von innen heraus widerstandsfähig, robust und bleiben gesund.

Florissa Natürlich Brennnessel-Extrakt mit Rainfarn

• Brennnessel enthält Kalium und sorgt für einen kräftigen Wuchs

• Stärkt die Pflanzen gegen schwächebedingten Schädlingsbefall

• Ideal für Obst, Gemüse, Zier- und Balkonpflanzen

Florissa Natürlich Knoblauch-Extrakt

• Knoblauch enthält Selen und Schwefel und sorgt für einen kräftigenden Wuchs

• Stärkt die Pflanzen gegen schwächebedingten Pilz- und Krankheitsbefall

• Ideal für Obst, Gemüse und Zierpflanzen wie Rosen

Florissa Natürlich Schachtelhalm-Extrakt

• Schachtelhalm enthält Kieselsäure und stärkt die Zellwände der Pflanze

• Stärkt die Pflanzen gegen schwächebedingten Pilzbefall wie Mehltau

• Ideal für Obstgehölze, Gemüse und Zierpflanzen

Florissa Natürlich Thymian-Extrakt mit Wacholder

• Thymian enthält Zink für einen kräftigenden Wuchs

• Stärkt die Pflanzen gegen schwächebedingten Raupenbefall

• Fördert die Zellheilung und reduziert damit das Risiko von Sekundärinfektionen

• Ideal für Obst, Gemüse, Zier und Balkonpflanzen

Machen Sie sich die Kraft der Kräuter zu Nutze und setzten Sie auf die nachhaltigste Form des Gärtnerns. Gesunde und robuste Pflanzen sind dabei ihr Lohn.

Brombeeren - Staude
BLOG 2 - Sommerzeit ist Beerenzeit

Tipps für Ihren prall gefüllten Beerenkorb

Ribiselmarmelade, Himbeereis, Marillenknödel … Dieser Sommer kann ohne Zweifel als wahrer „Früchtetraum“ beschrieben werden. Unsere heimischen Obst- und Beerensorten füllen seit Wochen jeden Erntekorb und es ist noch kein Ende in Sicht. Brombeeren, Heidelbeeren, Marille, Kirsche, Zwetschke, … Die nächsten Wochen können wir uns noch auf das Beste aus dem heimischen Garten, der Terrasse oder dem Balkon freuen. Aber ist Sammeln alles was wir tun müssen?

Das sommerhafte Frühlingswetter und die heißen Sommertage der letzten Wochen sind ein Faktor, warum die Obst- und Beerenernte in diesem Jahr so üppig ausfällt. Damit aber Ertrag und Geschmack auch das Hobby-Gärtnerherz erfreuen, sollten Sie Ihre Obst- und Beerenpflanzen unterstützten. Kleine lebendige Helfer mit großer Wirkung namens Mikroorganismen sorgen dafür, dass die Bodenstruktur im Garten oder Topf verbessert wird und Ihre Pflanzen noch besser Nährstoffe aufnehmen. Das Resultat halten Sie als gesundes, süßes und schmackhaftes Obst in den Händen. 

Nennen wir die Bakterien beim Namen

Sie sind die Guten, die Bacillus subtilis-Bakterien in den Florissa Mikroorganismen für Obst & Gemüse. Geben Sie alle 14 Tage das ergiebige Konzentrat in ihre Gießkanne und schon arbeiten die Bakterien in Ihrem Garten-Team mit. Im Detail bedeutet das, durch die aktiven Mikroorganismen wird:

• der Boden gelockert

• die Fruchtbildung gesteigert

• die Ausreifung gefördert

• das pflanzeneigene Abwehrsystem gestärkt 

• die Pflanze widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten, Schädlingen und Umwelteinflüssen

Sobald die Mikroorganismen in die Erde abtauchen, legen diese sich an die Pflanzenwurzeln und schon wird organisches Material in Nährstoffe umgewandelt. Immer wenn die Pflanze Nährstoffe braucht werden diese abgegeben. 

Unser Florissa-Tipp: Beerendünger vor Ihrem Urlaub

Wenn es für Sie in den Sommermonaten in den Urlaub geht, dann sorgen Sie für Ihre Beeren vor. Unser Tomaten und Beeren-Dünger besitzt eine natürliche Langzeitwirkung und sorgt dafür, dass sie auch nach Ihrer wohlverdienten Auszeit pralle Beeren naschen können.

Für Sie heißt es dann nur mehr sammeln, genießen oder in ein leckeres Rezept verwandeln. Wie wärs mit einem Eis-Beeren-Smoothie?

 

Beeren-Smoothie für heiße Tage       
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Da Sie in diesem Jahr aus dem Vollen schöpfen können, verwandeln Sie doch einige der Beeren in einen cremigen Smoothie. Groß und Klein lieben diesen kühlen und gesunden Sommerdrink.

 

Zutaten Beeren-Smoothie   

• 300 ml Milch

• 100 ml Kokosmilch

• 100 ml Wasser

• 300 g Beeren nach Wahl

• Handvoll Eiswürfel oder crashed Ice

• Honig bei Bedarf

Alle Zutaten kommen in den Mixer und werden zerkleinert. Bei Bedarf mit ein wenig Honig nachsüßen. Wenn alles schön cremig ist, den Smoothie in Gläser füllen und mit Beeren garnieren. 

 

Die Welt der Mikroorganismen ist eine faszinierende. Erfahren Sie noch mehr über die lebendigen Garten-Helferlein von Florissa

Kleines Mädchen beim Garteln
BLOG 1 - Urban gardening

Worauf Sie beim URBAN GARDENING achten sollten - von der Aussaat bis zur ertragreichen Ernte

Urbanes Gärtnern – Urban Gardening. Längst kein Trendbegriff mehr sondern ein Lebensgefühl das zeigt, wie sehr sich auch Städter wieder der Natur verbunden fühlen. Ob in gemeinschaftlichen Schrebergärten, auf dem eigenen Balkon oder dem Fensterbrett, der Platz kann noch so klein sein, ein Topf mit Kräutern, Tomatenpflänzchen oder Erdbeeren findet immer Platz. Und wir wissen, wieviel Liebe in dieser Arbeit steckt.

Es ist die Sehnsucht nach der Natur, nach dem Ursprünglichen, dem Regionalen, dass uns in dieser oft stressigen und durchgeplanten Zeit dem Gärtnern wieder näherbringt. Die Hände in die Erde graben, eines der ursprünglichsten Gefühle, das tief in uns schlummert. Oft beginnt Urban Gardening schon bei der Aufzucht von kleinen Samen, die gehegt und gepflegt werden. Wenn so viel Mühe in diese wunderschöne Arbeit gesteckt wird, dann wünscht sich jeder Hobby-Gärtner eine gesunde und schmackhafte Ernte und dabei möchte Florissa – der österreichische Pionier des biologischen Gärtnerns - auf natürliche Weise unterstützen. 

Die richtige Erde bringts

Die ersten Tage sind die wichtigsten. Ein Samen muss gesund keimen, damit das Pflänzchen genügend Kraft hat um gut & stark zu wachsen. Eine spezielle Aussaat- und Kräutererde als Spezialsubstrat sorgt dafür, dass sich die Wurzeln optimal entwickeln, gesund und widerstandsfähiger sind.

• Die Florissa Aussaat- und Kräutererde ist ein hochwertiges und torffreies Spezialsubstrat, dass für eine optimale Wurzelentwicklung sorgt.

• Es enthält Quarzsand für eine dauerhaft stabile Struktur

• Ist mit rein organischem Dünger vorgedüngt

• Die feinporige Struktur der Erde sorgt für eine ideale Luft- und Wasserdurchlässigkeit

Jeder Hobby-Gärtner weiß, dass die ersten Tage, dann wenn das kleine grüne Pflänzchen ein erstes Lebenszeichen von sich gibt, die spannendsten sind. Genügend Wasser und ein heller Platz sind dazu das beste Lebenselixier. Ist es dann groß genug, folgt das Umtopfen in eine neue Erde. Je nachdem wo das Urban Gardening stattfindet und um welche Pflanze es sich handelt, gibt es auch hier unterschiedliche Erden wie:

Naschgarten- und Balkon-Erde

Tomaten- und Gemüseerde

Hochbeeterde

Alle Florissa-Erden sind mit organischen Dünger vorgedüngt!

In der Wurzel liegt die Kraft

Wenn sich die Wurzel gut entwickelt dann ist das Fundament für eine gesunde Pflanze gelegt. Die Wurzeln agieren wie ein Kraftwerk und um alles am Laufen zu halten. Hier kommen aktive Mikroorganismen ins Spiel. 

Mikroorganismen für Obst und Gemüse sind längst im Urban Gardening angekommen. Denn egal ob im Boden, Hochbeet oder Topf, die aktiven Mikroorganismen steigern die Fruchtbarkeit und erhöhen die Widerstandskraft gegenüber Krankheiten, Schädlingen und Umwelteinflüssen. Denn nichts bricht das Gärtnerherz so sehr, wenn trotz der liebevollen Aufzucht die Pflanze krank oder von Schädlingen befallen wird. Was uns auch zum letzten und sehr wichtigen Thema bringt.

Der natürliche Kampf gegen Schädlinge & Krankheiten

Die Früchte pflücken essen und verarbeiten. Das große Ziel eines jeden Hobby-Gärtners wenn da nicht die Schädlinge lauern würden. Chemie kommt hier auf keinen Fall in Frage, denn diese würde beim Verzehr auch in unserem Körper landen. Als Pionier des biologischen Gärtnerns liegt es uns am Herzen, natürlich und erfolgreich gegen Pilze und/oder Schädlinge zu kämpfen. Unsere Devise: Die geballte Kraft liegt in der Natur. Die Florissa Pflanzen-Apotheke holt sich Kräuter wie Brennnessel, Schachtelhalm, Knoblauch oder Thymian zur Hilfe. Die rein natürlichen Inhaltsstoffe haben schon in den Bauerngärten vergangener Zeiten ihre Wirkung gezeigt und wir wissen, auch heute ist die Natur der stärkste Partner.

Umweltfreundliche und nachhaltige Produkte. Sie wollen nur Natur in ihren Garten oder auf den Balkon lassen? Dann überzeugen Sie sich, dass Florissa ihr Partner dafür ist.

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