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Rosen richtig überwintern

5 Tipps - Winterschutz für Rosen

Die Rose wird gerne auch als „Königin des Gartens“ bezeichnet und gehört zu unseren absolut beliebtesten Pflanzen. Damit diese berühmte Gartenbewohnerin auch königlich über die kalte Jahreszeit kommt, haben wir in diesem Beitrag alles Wissenswerte zur Überwinterung von Rosen zusammengefasst.

Um im Frühjahr wieder in voller Pracht aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwachen, müssen mit eintretendem Spätherbst (Anfang/Mitte November) unsere Rosen bestens auf den Winter vorbereitet werden.

Harte Zeiten stehen ihnen bei Temperaturen unter -10°C bevor, ohne schützende Schneedecke und mit einer Kombi aus Frost, eiskalten Ostwinden und Wintersonne trocknen die Triebe schnell aus und sterben letztlich ab.
Tipp 1

Zum Wurzelschutz- Stamm anhäufeln

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Wir empfehlen ein Anhäufeln des Rosenstammes im Spätherbst. Hierzu wird der Stamm circa 15 bis 20 Zentimeter hoch mit Erde abgedeckt. Wichtig ist das hierfür ausschließlich gelockerte Erde verwendet wird. Gartenfaser hat sich für diese Aufgabe aufgrund ihrer Beschaffenheit bestens bewährt. Torf oder Rindenmulch gilt es zu vermeiden, da Torf zu viel Feuchtigkeit speichert und Rindenmulch zu viele Gerbstoffe enthält. Im Idealfall könnt ihr zusätzlich Laub und Reisig rund um den Rosenstock verteilen und somit eine zusätzliche Dämmschicht auftragen. Mit dieser Abdeckung werden die Wurzeln optimal vor Frost geschützt. Besonders veredelte Rosen benötigen diese zusätzliche Substratschicht als Schutz der unterhalb der Erdoberfläche liegenden Veredlungsstelle, aus der sich die Rose neu entwickelt.
Tipp 2

Auf die richtige Verpackung kommt es an

Rosen, in den unterschiedlichsten Formen und Ausprägungen, finden sich als Buschrosen, Stammrosen, Kletterrosen oder auch im Kübel eingepflanzt in den Gärten. Gut verpackt werden ihre Triebe vor Einfrierungen während der Frostzeiten geschützt. Jutetücher oder Jutesäcke eignen sich, locker über die Rosenkrone gestülpt, hervorragend als Winterschutz. Der Juteschutz wird anschließend am Stamm – unterhalb der Veredlungsstelle zusammengebunden. Aufgrund der Luftdurchlässigkeit und Atmungsaktivität von Jute handelt es sich hierbei um ein ideales Schutzmaterial. Schutzhüllen vermeiden ebenfalls ein vorzeitiges Austreiben im Frühjahr, welches zu Erfrierungen junger Blätter und Knospen führen würde, da dann oftmals noch nächtlicher Frost herrschen kann. So gerne wir im Winter die Wintersonne mögen, so sehr kann diese eure Rosen irritieren.
Tipp 3

Rosenschnittverbot

Der letzte Schnitt der Rosen darf unter keinen Umständen durchgeführt werden, wenn bereits Frosttemperaturen zu erwarten sind. Selbstverständlich schneidet man noch verblühte Rosenblüten und entfernt abgestorbene Blätter oder Äste. Unser Tipp: Der Rückschnitt als Formschnitt erfolgt erst zur Forsythienblüte im kommenden Frühjahr.
Tipp 4

NICHT Düngen

Unsere Rosen benötigen nun Ruhe. Auf keinen Fall sollen sie nach Ende Juli nochmals gedüngt werden. Durch eine späte Düngung erfolgt ein Wachstum aus welchem neue, junge Triebe entstehen. Für diese sind die frostigen Nächten tödlich und schädigen die Rose.
Tipp 5

Rosen im Kübel

In Kübel eingesetzte Rosen können entweder drinnen oder auch draußen überwintern. Bei einer Überwinterung im Innenbereich findet diese in einem nicht erwärmten Raum statt. (Regelmäßiges Gießen nicht vergessen!) Bei einer Überwinterung im Freien, müssen die Kübel frostsicher mit Winterschutzmatten ummantelt werden. Es gibt Schutzmatten aus den unterschiedlichsten Materialien (Jute, Kokos, Weide, verschiedene Folien).
rose im winter
Zusätzlich empfiehlt es sich die Kübel auf eine isolierende Styroporplatte zu stellen. Auch bei Rosen im Kübeln sollte man diese am Stamm Anhäufeln. Gegossen werden Topfrosen sobald die Erde sich trocken anfühlt. Mit diesen Tipps können unseren Gartenmajestäten in ihrem königlichen Wintergemach gut ins Frühjahr kommen.
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